Den Hundefuttermarkt verfolgen wir, mehr oder weniger unfreiwillig schon die letzten ca. 35 Jahre...
Etliche Trends gab es in der Zeit und es scheint, als sei es einfach modern, immer wieder etwas scheinbar Neues auf den Markt zu schmeißen. Und auch das Thema Proteine im Hundefutter beschäftigt uns bzw unsere Kunden fast täglich...
Irgendwann hat irgendwer damit angefangen, zu verbreiten, dass ein zu hoher Proteingehalt im Hundefutter Hunde z.B. aggressiv und sogar schwer erziehbar macht!!!

Wir können darüber nur müde lächeln...

Ganz so einfach ist Hundeerziehung dann nicht... Nimmt man den Umkehrschluss, dann wäre ein proteinfreies Futter in der Lage, den Hund auszubilden und ihn willig und gefügig zu machen ;-)

Wir beraten jeden Tag viele Kunden zum Thema Futter und wir erklären unseren Kunden erst einmal, dass es unterschiedliche Arten von Proteinen gibt. Es gibt ja auch unterschiedliche Kohlenhydratarten und auch Fettarten gibt es mehrere.

Das leuchtet dann schon vielen ein. Hundefutter ist eine Wissenschaft für sich und dann aber doch wiederum nicht so schwer zu verstehen.

Wichtig sind Nährstoffarten - Ursprung - Qualität - Herstellung des Futters - Verarbeitung der Bestandteile und natürlich die Rezeptur an sich.

Henne Pet Food bietet den Kunden eine tolle Proteinkurve, auf der schön zu sehen ist, was "gute Proteine" sind und was eher nicht, bzw worin sie enthalten sind. Und schon hier sieht man, das Lachs, die Basis unserer Henne Pet Food Sorten ganz oben mit dabei ist - eben genauso wie bei der Ernährung des Menschen.

Hohe Wertigkeit = hohe Verwertung

Wie ist das denn nun mit der These, zu viel Protein im Hundefutter = hyperaktiver / aggressiver / unruhiger Hund?

Sie ist schlichtweg falsch!!! Proteine sind - im Gegensatz zu Fetten und Kohlenhydraten - keine hauptsächlichen Energieträger und somit haben sie keinerlei Auswirkung auf die Agilität / die Energie des Hundes. Es ist eher so, dass Proteine die Körpersubstanz erhalten und die Neubildung der Gewebe (Reproduktion, Wachstum...) fördern.
Ein hohes Aktivitätslevel ist in den allermeisten Fällen der Rasse, dem Umgang und der Erziehung zuzuschreiben.